Beratertipp von Dr. Thomas Reischauer

Tipps zur Betriebsnachfolge
Im Rahmen des Nachfolgekonzeptes gilt es, Alternativen für die Nachfolgeregelung festzulegen, eine Unternehmensbewertung und Kaufpreisverhandlungen durchzuführen, eine Vermögens-/Schuldenstrategie für Übergeber/Übernehmer zu entwickeln, die Finanzierung zu erarbeiten oder/und die Gestaltung rechtliche der Übergabe (Rechtsform, Steuern und Sozialversicherung) zu definieren. Ein Nachfolge-Fahrplan, der alle drei Phasen des Wechsels umfasst, mit festen Terminen für einzelne Schritte, hilft, wenn der Nachfolger feststeht:
  • die Vorbereitungsphase,

in der Übergeber und Nachfolger, teils getrennt, ihre jeweiligen Aufgaben angehen (z.B. Betrieb wird auf strategisch gesunde Füße gestellt, der Übergeber erstellt sein Testament, regelt das Erbe unter seinen Nachfahren,  der Nachfolger sammelt auswärts Berufserfahrung,..),
  • die Übergangsphase,

in der Übergeber und Nachfolger gemeinsam im Unternehmen tätig sind, der Nachfolger mit verschiedenen Aufgaben betraut wird, in die Führung hineinwachsen kann
  • die Übergabephase,

in der der Übergeber das Unternehmen verlässt, da sowohl Führungs- als auch Eigentumsverhältnisse in die Hände des Nachfolgers übergegangen sind. Achtung: Bei familieninternen Nachfolgeprozessen kann es in der Übertragungsphase wiederholt zu Konflikten kommen, da hier zwei Generationen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen eng zusammenarbeiten. Unter dem Motto "So lang wie nötig, so kurz wie möglich" sollte ein klarer Endpunkt der Übergangsphase festliegen. Dies hilft Konflikte zu minimieren.

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